Marianne von Werefkin ( * 1860 † 1938 )

Künstlerin Marianne von Werefkin

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Marianne von Werefkin Selbstbildnis

Marianne von Werefkin wurde am 10. September 1860 in Tula, Russland, geboren und wuchs in einer wohlhabenden, kunstinteressierten Familie auf. Schon früh wurde Werefkins zeichnerische Begabung entdeckt und gefördert. In der ersten künstlerischen Werkphase machte sie sich einen Namen in der realistischen Malerei. Nach 1890 modernisierte sie ihren Malstil und wechselte zu einer impressionistischen Prägung.

Für ihre Beziehung mit Alexej Jawlensky unterbrach sie jahrelang ihre eigene Malerei. Sie war in der Malerei weiter fortgeschritten als dieser, aber hatte beschlossen, den fünf Jahre jüngeren mittellosen Offizier auszubilden und zu fördern. Wie seinerzeit viele Frauen in der Kunst ordnete sie ihre künstlerischen Ambitionen den Interessen des Geliebten unter. Erst um 1906 nahm Werefkin ihre künstlerische Tätigkeit wieder auf und 1907 entstanden ihre ersten expressionistischen Gemälde.

Stilistisch folgte sie den Theorien von Vincent van Gogh, der Flächenmalerei von Paul Gauguin, der Ton-in-Ton-Malerei von Louis Anquetin und der karikativen Malerei von Henri de Toulouse-Lautrec. Ikonologisch und motivisch lehnte sich Werefkin oftmals auch an Arbeiten von Edvard Munch an. Sie war eine Pionierin noch bevor Kollegen, wie z.B. Wassily Kandinsky und Gabriele Münter, den ersten Schritt in den Expressionismus machten.

Sie machte in Paris persönlich Bekanntschaft mit Henri Matisse, öffnete Franz Marc die Augen für die neue Kunst und war sehr gut befreundet mit Paul Klee und seiner Frau Lily. Ihre gut gepflegten Kontakte halfen ihr schließlich als sie im Zusammenhang mit der russischen Oktoberrevolution ihre zaristische Pension verlor und Jawlensky sich von ihr trennte. Sie schaffte es, sich ihren Lebensunterhalt als Künstlerin zu verdienen oder wurde von Freunden vor größerer wirtschaftlicher Not bewahrt.

Als Werefkin am 6. Februar 1938 in Ascona starb, wurde sie unter Anteilnahme fast der gesamten Bevölkerung nach russisch-orthodoxem Ritus auf dem dortigen Friedhof beerdigt. Obwohl sie zu Lebzeiten oft im Schatten anderer Expressionisten stand, wird sie heute als eine der bedeutendsten Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts anerkannt. Ihr Werk ist in namhaften Museen weltweit vertreten und gilt als wichtiger Beitrag zur expressionistischen Bewegung. Mit ihrer kraftvollen Bildsprache und tiefgründigen Themen hat sie die Kunstgeschichte nachhaltig beeinflusst.

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