
"Ich bin der erste Diener meines Staates"
Friedrich der Große, liebevoll auch der alte Fritz genannt, war eine Ausnahmerscheinung der deutschen Geschichte, aber nicht König von Deutschland. Er war ein erfolgreicher Preußischer Feldherr und Schöngeist, der komponierte und Querflöte spielte. Er interessierte sich für nahezu alle Künste.
Der Alte Fritz glänzte als aufgeklärter Reformer, der mit Größen wie Voltaire verkehrte, mit welchem er regelmäßigen Briefwechsel hatte und diesen sogar auf sein Schloss einlud. Er reformierte die Preußische Gesellschaft, ließ unzählige Schulen für das Volk errichten und sein Verdienst war die Abschaffung der Folter. Preußen hingegen brachte er in seiner Art als unmissverständlicher Machtmensch mit mehreren Kriegen zur europäischen Großmacht - eine Machtausdehnung ohne Gnade oder Rücksicht auf Verluste.
Friedrich der Große wurde am 24. Januar 1712 in Berlin geboren und verstarb am 17. August 1786 in Potsdam. Er wurde über 70 Jahre alt.
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